Schulentwicklung

“Fun and Risk im Internet” – Vortrag für alle Schüler über Facebook und Co.

„Fun and Risk im Internet“ – viele Jugendliche und Erwachsene benutzen das Internet in all seinen Facetten als Informations- und Unterhaltungsquelle. Welche Gefahren und Risiken jedoch in unserer multimedialen Welt damit verbunden sind, das lassen die meisten bewusst oder unbewusst außer Acht. Und daher war es der Realschule Dingolfing ein Anliegen, mit Unterstützung der Volksbank Dingolfing sowie der Polizei und dem Suchtarbeitskreis in Dingolfing allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften einen informativen Vortrag zu diesem Thema zu ermöglichen. Vor den Osterferien ging es deshalb in die Stadthalle, in der Referent Erwin Markowsky von „8com“, einem Internet-Sicherheitsdienstleister, anschaulich einige Themen rund um Internet, Smartphone und soziale Netzwerke behandelte. 

Markowsky zeigte anhand eigener Erfahrungen und Erlebnisse mit Kunden Gefahren eines unvorsichtigen Medienkonsums auf und wies auf zahlreiche „Hintertürchen“ hin, durch die Hacker auf persönliche Daten zugreifen und sogar das eigene Handy oder den eigenen PC manipulieren können. Anschaulich belegte er dies mit Hilfe seines Laptops und seines Handys bzw. suchte sich „Opfer“ aus dem Publikum, auf deren Smartphones er problemlos zugreifen konnte. Um einen möglichst großen Schutz vor Handy-Hackern zu haben, solle man regelmäßig Updates installieren, die Bluetooth-Funktion ausschalten und auf keinen Fall unbekannte Links und Dateien öffnen, da sich dahinter oft ein bewusst verschickter Virus befände, so der Referent. Das Gleiche gilt natürlich auch für den eigenen PC. Zusätzlich sollte man möglichst schwierige Passwörter verwenden, seine Webcam am besten abkleben und stets auf ein aktuelles Virenschutzprogramm achten.

Bei den Jugendlichen der große Renner sind derzeit natürlich soziale Netzwerke, allen voran Facebook. Aus diesem Grund ging Markowsky auch darauf ganz explizit ein und machte deutlich, wie wichtig die Privatsphäre-Einstellung in diesem System ist. Seine Tipps: anonyme Nicknames, keine Veröffentlichung persönlicher Daten und Bilder und stetes Abmelden nach der Benutzung. Sollte es zu Beleidigungen oder sexuellen Belästigungen im Internet kommen, so sei ein Screenshot zu machen und sofort der Polizei zu melden. Vorsicht sei außerdem beim Download von Songs und Videos geboten, denn dabei werde ganz oft das Urheberrecht verletzt, was zu einer Anzeige und hohen Geldbußen führen könne, so Markowsky.

Letztlich sollte man bei allem Spaß, den das Internet auf vielfältigste Weise bringen kann, als oberstes Gebot die eigene Sicherheit wahren. Vor allem wenn man wie die Schülerinnen und Schüler über kurz oder lang ins Berufsleben einsteigen wird, ist dies unabdingbar. Denn die Personalchefs von heute schauen bei ihren Bewerbern ganz genau hin und wollen dabei im Internet auf keinen Fall zweideutige Fotos etc. sehen müssen, gab Markowsky den Jugendlichen als Warnung mit auf den Weg, ehe am Abend die Eltern und Erziehungsberechtigten zu diesem Vortrag eingeladen waren.

Vortrag „Alkohol im Straßenverkehr“ für die 10. Klassen

Alkohol im Straßenverkehr – das passt nicht zusammen. Zwar wussten dies die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen selbstverständlich auch schon vorher, doch kann dieses Thema nicht oft genug angesprochen werden. Und so gab es auch in diesem Schuljahr wieder für alle Abschlussklassen nach den Faschinsferien einen Vortrag des ehemaligen Dingolfinger Hauptkommissars Udo Hoffmann. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung ist er ein ausge-wiesener Experte in diesem Bereich und wusste das Thema gewinnbringend für seine Zuhörer aufzubereiten.

Der Referent beschränkte sich dabei nicht nur auf theoretische Ausführungen zur Straßenverkehrsordnung, Haftungsausschlüssen und nötigen Versicherungsabschlüssen. Stattdessen stellte er mit konkreten Unfallbeispielen aus der Region Bezug zum Alltag her. Diese lösten bei den Jugendlichen, die teilweise selbst schon motorisiert sind oder gerade die Führerscheinausbildung absolvierten, tiefe Betroffenheit aus.

Zudem dürften ihnen die aufgezeigten Unfälle und ihre Folgen auch eine nachhaltige Mahnung sein, die Gefahr von Alkohol – und sei der Konsum auch noch so minimal – nicht zu unterschätzen und deshalb bei der Teilnahme am Straßenverkehr am besten ganz darauf zu verzichten. Aus dem Vortrag entwickelte sich noch eine angeregte Fragerunde, bei der die Klassen die Gelegenheit hatten, Rat und Informationen von einem wirklichen Fachmann auf diesem Gebiet zu bekommen.

Schulleiterin Elfriede Brunner, die Konrektoren Werner Kohl und Bernhard Köglmeier sowie der ehemalige Hauptkommissar Udo Hoffmann mit der Klasse 10 c.