Schulpsychologie

Schulpsychologie    

                                                                                                                                          

Grundsätzliches

Ein Schulpsychologe ist überall dort tätig, wo psychologisches Wissen im System Schule gebraucht wird. Darunter kann einerseits eine Beratung von Einzelpersonen verstanden werden. Andererseits kann dies aber auch Angebote für Gruppen, die fachliche Zusammenarbeit mit Lehrkräften oder eine präventive Arbeit bedeuten.

Dadurch, dass ein Schulpsychologe auch unterrichtet, ist er mit Fragestellungen und Problemen, die sich im Schulalltag ergeben können, vertraut und steht als Ansprechpartner für SchülerInnen, Eltern und Lehrer zur Verfügung.

Darunter fallen zum Beispiel:

Fragen zur Schullaufbahn (z.B. Übertritt, Wiederholung einer Jahrgangsstufe, Eignung für eine bestimmte Schulart)

Kärung von Lese-Rechtschreibschwäche und -störung und Beratung bezüglich Fördermöglichkeiten

Schulleistungs- und Verhaltensprobleme (z.B. Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Motivations- und Konzentrationsprobleme, ungünstiges Arbeitsverhalten, Schul- und Prüfungsangst, Stress, Konflikte zwischen Schülern oder Lehrern,…)

Selbstverständlich ist jede Art der schulpsychologischen Beratung freiwillig, streng vertraulich und kostenfrei.

Das Beratungszimmer befindet sich im Erdgeschoss (EG.21) neben MU/KR.

 

Kontakt

Die Schulpsychologin Frau Kirchhelle ist

dienstags von 10.30 – 11.15 Uhr und

donnerstags von 10.30 – 11.15 Uhr

unter der Telefonnummer 08731  314217 erreichbar.

Zu dieser Zeit können Informationsgespräche geführt oder Termine für eine individuelle Beratung, die in der Regel am Nachmittag stattfindet, vereinbart werden.

Oder Sie melden Sich per E-Mail: schulpsychologie@rs-dingolfing.de

 

Aus dienstlichen Gründen können an folgenden Terminen keine Telefonsprechstunden stattfinden:

  • 25.10.2016
  • 27.10.2016
  • 08.11.2016
  • 20.12.2016
  • 22.12.2016

 

 

Weitere informative Links zur schulpsychologischen Beratung

Staatliche Schulberatungstelle Niederbayern in Landshut:

www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/niederbayern

http://www.sbndb.de/

Realschule allgemein:

www.schulberatung.bayern.de

www.km.bayern.de 

www.realschule.bayern.de

 

Weitere außerschulische Beratungsstellen

1. Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle Dingolfing
Wollerstraße 12
84130 Dingolfing
Tel:   08731 31855-0
Fax:  08731 31855-16
E-Mail: info@eb-dingolfing.de
Adresse: www.eb-dingolfing.de

2. Jugendamt / Sozialer Dienst für den Landkreis Dingolfing-Landau
Landratsamt Dingolfing-Landau (Jugendamt / Sozialer Dienst)

Obere Stadt 1
84130 Dingolfing
Tel.: 08731/870

3. Caritasverband- Soziale Beratungsstelle und Vermittlung von Hilfe
Griesgasse 13

84130 Dingolfing
Tel.: 08731/31600
www.caritas-regensburg.de

4. Katholische Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen
Kirchgasse 12

84130 Dingolfing
Tel.: 08731/31600
!Anmeldung über den Caritas-Verband!

5. Fachambulanz für Suchtprobleme
Kirchgasse 12

84130 Dingolfing
Tel.: 08731/316050
www.suchtambulanz-dingolfing.de

6. Lis-Landshuter Interventions-und Beratungsstelle bei häuslicher und sexualisierter Gewalt
Freyung 619, 1. Stock

84028 Landshut
Tel.: 0871/4301148
www.info-lis.de

7. Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie
Prof.-Buchner-Str. 22

84034 Landshut
Tel.: 0871/6008-360
www.bkh-landshut.de

 

Telefonnotruf / Sorgentelefon

1. Telefonseelsorge Ostbayern
Rund um die Uhr; gebührenfrei

Tel.: 0800/1110111 oder 0800/1110222

2. Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon;

gebührenfrei
Beratung von Mo bis Sa jeweils 14 – 20 Uhr
Tel.: 0800/1110333  bzw.
Internetberatung über www.nummergegenkummer.de

3. Nummer gegen Kummer
Elterntelefon; gebührenfrei

Beratung von Mo bis Fr jeweils von 9 – 11 Uhr bzw. Di u. Do 17 – 19 Uhr
Tel.: 0800/1110550

 

Informative Internetadressen zu einzelnen Themengebieten

1. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

www.bzga.de

2. Krisen- Interventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und -psychologen

http://www.kibbs.de

3. Lernen lernen – Methodentraining – Arbeitstechniken Deutsch von Wolfgang Pohl

www.pohlw.de/lernen/index.htm

4. Lese- und Rechtschreibkompetenz – Hinweise zur Förderung

www.legakids.de

5. Sicherheit im Umgang mit dem Internet

www.klicksafe.de

 

Aktuelles

21.11.2013

Das richtige Lernen lernen

Oft fällt den Schülern das Lernen nur deshalb so schwer, weil sie zu wenig über das Lernen und das „richtige“ Lernen wissen. Aber: Auch das Lernen kann man lernen. Bei vielen Schülerinnen und Schülern könnten die Lern- und Leistungsschwierigkeiten abgebaut oder sogar vermieden werden, wenn sie wirksamer lernen würden.
Aus diesem Grund fand am Donnerstag, 21. November 2013, an der Herzog-Tassilo-Realschule Dingolfing im Anschluss an den Elternsprechtag ein Vortrag zum Thema „Lernen lernen“ für die Eltern der 5. und 6. Jahrgangsstufe statt. Dabei präsentierte die Schulpsychologin der Realschule, Sabine Baumann, den interessierten Zuhörern in anschaulicher Art und Weise alles Wissenswerte zu den Themenbereichen „Was ist Lernen? Wie funktioniert Lernen?“, „Rahmenbedingungen für das Lernen“ und „Methoden und Techniken für effektives und nachhaltiges Lernen“.
Denn Schulerfolg könne mit einem Haus verglichen werden, das auf drei Säulen gebaut ist, erklärte die Schulpsychologin. Dabei ist die Begabung eines Schülers neben der Motivation zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Säule für den Schulerfolg. Eine dritte und damit wichtige und stützende Säule ist das Lern- und Arbeitsverhalten, damit das Haus des Schulerfolgs nicht umkippen kann. Denn diese hilft den Schülern, ihr Begabungspotential umzusetzen. Eltern und Lehrer sind dabei als Lernbegleiter zu sehen, die die Schüler dabei unterstützen, das „Lern-Gespenst“ zu bewältigen, so die Referentin weiter. Das bedeutet, dass Eltern und Lehrer für die passenden Rahmenbedingungen sorgen sollen und Lern-Tipps geben können, die das Lern- und Arbeitsverhalten stützen, aber die Schüler müssen die eigene Lernleistung erbringen. Denn Lernen kann nach Prof. Dr. Spitzer mit einem Trampelpfad in einer Winterlandschaft verglichen werden. Wird der Pfad nicht mehr benutzt, verschwindet er allmählich.  Und ebenso ist es mit dem Lernen, verdeutlichte Sabine Baumann. Lernen ist die Verknüpfung eines Reizes mit der richtigen Reaktion. Werden diese Reiz-Reaktions-Verbindungen von den Schülern nicht regelmäßig wiederholt, z. B. beim Vokabellernen, wird das Gelernte vergessen und es verschwindet, wie ein Trampelpfad, der nicht benutzt wird.

Zeitung
Gutes und damit „richtiges“ Lernen kann gelingen, wenn folgende Punkte bei der Lernorganisation beachtet werden, so die Schulpsychologin am Ende ihres Vortrags: Zur richtigen Zeit lernen, in kleinen Portionen lernen, mit vielen Sinnen lernen – und dazu gehört auch das Lernen durch selber Schreiben, Pausen einplanen und regelmäßig wiederholen. Diese Lern-Strategien können die Schüler der 5. Jahrgangsstufe ab Januar 2014 bei Sabine Baumann in einem „Lernen lernen“-Kurs an drei Nachmittagen erlernen. Sie wird im Frühjahr einen weiteren Kurs für die Schüler der 5. Jahrgangsstufe im Angebot haben. Im Rahmen dieses Kurses erfahren diese ebenfalls an drei Nachmittagen, wie man Prüfungen ohne Angst meistern kann. Dabei darf aber eines nicht vergessen werden: „Eine mittlere Aufgeregtheit erhöht die Leistungsfähigkeit.“, betonte Sabine Baumann.

Zeitungsartikel zum "Zivilcourage-Kurs" Mitte Mai in allen achten Klassen

Projekt „Zivilcourage“ an der Realschule Dingolfing

Dingolfing. Die Realschule Dingolfing legt großen Wert auf präventive Arbeit bezüglich verschiedener Themenkomplexe (z.B. Internet, Gesundheit). Als vom Kultusministerium offiziell ausgewählte PIT– Schule von Niederbayern im Schuljahr 2012/2013 wurde in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Niederbayern im Rahmen dieses PIT-Programms ein Zivilcourage-Kurs für alle achten Klassen durchgeführt, um damit das Thema „Gewalt“ vorbeugend zu behandeln.

Herr POK Konrad Stöger, Jugend- und Präventionsbeamter der Polizeiinspektion Dingolfing, führte zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektionen Landau, Landshut und Rottenburg an der Laaber fachkundig und äußerst engagiert durch vier Unterrichtsstunden.

PIT“ steht für „Prävention im Team“ – damit verbunden sind mehrere Ziele: grundlegend bei PIT ist, bei Heranwachsenden die Entwicklung sozialer Kompetenzen zu fördern und sie bei der individuellen Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Dabei spielen einerseits Wissensvermittlung und andererseits die Förderung von Lebenskompetenzen eine große Rolle. Dies kann in Bezug auf unterschiedliche Themenbereiche erfolgen. Im Gebiet „Gewalt“, ist PIT als ein Gewaltpräventionsprogramm zu verstehen, das gewaltfreie Handlungsalternativen in Konfliktsituationen aufzeigen und erfahrbar machen will.

Hierzu befassten sich die Achtklässler der Realschule intensiv mit dem Thema Zivilcourage – „Couragiert Opfer unterstützen – richtig agieren – Gewalt entgegentreten“. Im Mittelpunkt stand dabei, dass die Schülerinnen und Schüler Konflikte frühzeitig zu erkennen lernen, um dann rechtzeitig nützliche Lösungsstrategien zu entwickeln. Zunächst gelang es den Polizisten, die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für das Thema rund um „Gewalt“ und „Zivilcourage“ zu sensibilisieren, indem per Bildkarten Gefahrensituationen beschrieben sowie auf einer Skala eingeschätzt werden sollten. Es folgten theoretische Hintergrundinformationen zu rechtlichen Grundlagen (beispielsweise zur Klärung von Begriffen wie Notwehr, unterlassene Hilfeleistung oder zur Bedeutung von Zeugenaussagen), die den Jugendlichen keineswegs im Paragraphendeutsch, sondern durch Beispiele sehr anschaulich und altersgemäß dargeboten wurden. Ebenso wurde den Jugendlichen an einem ergreifenden Beispiel der Tatbestand Sachbeschädigung spürbar verdeutlicht. Weiterhin konnten sich die Schülerinnen und Schüler aktiv im Umgang mit Gefahrensituationen üben. Sie überlegten sich Verhaltensempfehlungen zum couragierten Helfen, ohne sich dabei selbst zu gefährden oder sich selbst zu überschätzen. Anschließend wurden diese erarbeiteten Handlungskompetenzen in verschiedenen Situationen ausprobiert und eingeübt.

Durch das große Engagement der Referenten, praktische Übungen, vielfältige und abwechslungsreiche Methoden, Medien sowie Anschauungsmaterialien -wie z.B. Filmsequenzen oder Puzzles- gelang es den Referenten, die Inhalte des Kurses überzeugend und spannend den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen und sie zum Mitmachen zu motivieren. So waren alle Beteiligten konzentriert und begeistert bei der doch ernsten Thematik dabei und konnten gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Gefahrensituationen erarbeiten.

Im Folgenden sind Ergebnisse der Gruppenarbeiten sowie manche Eindrücke zu sehen:

 

 

                                                     

Flyer der Polizeiinspektion: http://www.realschule-dingolfing.de/wp-content/uploads/2013/05/Polizei-Flyer-Beide_Seiten.pdf

Zeitungsartikel zum Vortragsabend "So einfach geht lernen … und das mit Spaß und Freude" am 16. Januar 2013

Einfaches Lernen mit Spaß und Freude

Anschaulicher und informativer Vortragsabend an der Realschule in Dingolfing

Dingolfing. ”So einfach geht lernen … und das mit Spaß und Freude”, so lautete der Titel eines Vortragsabends an der Realschule in Dingolfing. Dazu begrüßte Rektorin Elfriede Brunner neben vielen Eltern, Schülern und Lehrkräften der Realschule die Referenten des Genialico-Teams, Lerncoaches aus Rohr in Niederbayern. Mit dieser Veranstaltung wurde ein Beitrag dazu geleistet, den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern Tipps und Unterstützungsmaßnahmen an die Hand zu geben, um den Kindern die Eingewöhnung an einer weiterführenden Schule zu erleichtern.

Alle Anwesenden waren gleich zu Beginn aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen. So konnte jeder Zuhörer herausfinden, welchen Sinneskanal (auditiv, visuell oder kinästhetisch) er beim Einprägen von Wörtern bevorzugt. Effektives Lernen gelinge dann, wenn alle drei Sinneskanäle ausgewogen verwendet werden können, so die Referenten.

Außerdem stellte das Genialico-Team unterschiedliche Lernstrategien vor. Anhand der Geschichtentechnik wurde aufgezeigt, wie man sich Begriffe der Reihenfolge nach einprägen kann. Durch Anwendung der Körperliste erfuhren alle Zuhörer deutlich und am eigenen Leib, dass Bewegung die Merkfähigkeit unterstützt. Beim Vokabellernen dienen vor Allem bildliche Assoziationen als Lernhilfe, die zusätzlich auf Vokabelkarten aufgemalt werden können.

Weiterhin wurde verdeutlicht, dass auch Formulierungen ausschlaggebend für Reaktionen und den Umgang miteinander sind. So sollten verneinende Aussagen besser in positive umformuliert werden. Zum Beispiel statt: „Lass das Glas nicht fallen“, ist es besser zu äußern: „Halte das Glas fest in der Hand“. 

Angeraten wurde zudem, den eigenen Blick mehr auf die positiven Seiten und die eigenen Stärken zu lenken. Durch geeignete Hilfsmaßnahmen kann auch diese Fokussierung unterstützt werden.

Bei all den vorgestellten Methoden, Techniken und Tipps kam Eines nicht zu kurz: der Spaß und die Freude am Lernen, was zum Einen durch sog. Lachtiere umgesetzt wurde und zum Anderen durch die offene und herzliche Art der Referenten.