Schulberatung

Schulberatung

Schullaufbahn- und Berufsberatung

 

Tätigkeitsschwerpunkte der Beratungslehrerin Michaela Schellinger

  • Schullaufbahnberatung

     

     

     

     

    • Die Beratungslehrkraft berät in Fragen zur Schullaufbahn, z. B.
      – Ein- oder Übertritt an die Realschule
      – Laufbahn während der Realschulzeit
      (Wahlpflichtfächergruppenwahl; Übertritt an die Mittelschule, an die Wirtschaftsschule oder an das Gymnasium)
      – Übertritt an die FOS / BOS oder das Gymnasium
      – externer Qualifizierender Hauptschulabschluss

 

  • Hilfestellung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten

     

     

     

     

    • Lernen lernen
    • Motivation
    • Prüfungsangst

 

  • Berufsberatung

     

     

     

     

    • Die Beratungslehrkraft ist Ansprechpartner bei Fragen zur Berufswahl vor allem in der 9. Jahrgangsstufe
    • Zusammenarbeit mit Bernhard Peisl, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Dingolfing
      www.arbeitsagentur.de
      E-Mail:   Dingolfing@arbeitsagentur.de
    • Individuelle Berufsberatung an der Schule durch Herrn Peisl (ganzjährig)
    • Organisation von Fahrten und Veranstaltungen:
      – Besuch des Berufsinformationszentrum (BIZ) Landshut (November)
      – Informationsabend zur Berufswahl (November)
      – Bewerbungstraining durch externe Berater (Februar)
    • Weitere informative Links zur Berufsberatung:

       

       

       

       

 

  • Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen (z. B. Agentur für Arbeit, Studienberatung, Schulberatungsstelle)

 

Kontakt

Beratungslehrerin Michaela Schellinger kann telefonisch, per E-Mail oder von den Schülern persönlich in der Schule kontaktiert werden, um Termine für eine individuelle Beratung zu vereinbaren.

 

Frau Michaela Schellinger

 

Sprechstunde:

Freitag, 9:45 Uhr bis 10:30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Anmeldung unter der Telefonnummer: 08731/31420

E-Mail: verwaltung@rs-dingolfing.de

 

 

Aktuelles

Juli 2016:

„Girls go Technik“ 2015 bei BMW

Bereits im vierten Jahr besuchten zahlreiche Mädchen aus den regionalen Realschulen das BMW-Berufsausbildungszentrum in Dingolfing, um im Rahmen von „Girls go Technik“ in eine vermeintliche Männerdomäne zu schnuppern. Insgesamt 72 Schülerinnen der achten Jahrgangsstufe erhielten so am 16./17. Juli 2015 einen spannenden Einblick in die gewerblich-technische Ausbildung.

dingolfing_girls-go-technikAuch acht Mädchen unserer Realschule erhielten an der zweitägigen Veranstaltungen einen Einblick in sechs verschiedene Ausbildungsberufe: Elektronikerinnen für Betriebstechnik, Industriemechanikerinnen, Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerinnen, Kfz-Mechatronikerinnen, Werkzeugbaumechanikerinnen und Zerspanungsmechanikerinnen. „Mit ‚Girls go Technik‘ möchte die BMW etwaige Vorbehalte der Mädchen gegenüber technischen Berufen abbauen, Vertrauen in sich selbst stärken und ihnen helfen, ihre vielseitigen Fähigkeiten und Talente in technischen Ausbildungsberufen zu entdecken“, erklärt Birgit Steinhuber, Projektleiterin der BMW-Berufsausbildung. Denn allgemein entscheiden sich Mädchen und junge Frauen, trotz guter beruflicher Perspektiven, immer noch selten für technische Berufe.

bmwStation Karosseriebaumechaniker: Zusammenbauen und Montieren der Motorhaube

Aufgeteilt in sechs Teams, arbeiteten die Realschülerinnen der achten Klassen an Berufsstationen, an denen sie unter anderem Reifen montierten, Platinen löteten, Roboter programmierten, Bleche bogen und BMW-Embleme frästen. Zusätzlich fertigten die Mädchen einen persönlichen Tischaufsteller, den sie mit nach Hause nehmen durften. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von den Ausbildern, sondern vor allem auch von den Auszubildenden des BMW-Group Werks Dingolfing. Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen und BMW-Poloshirts, erlebten die Achtklässlerinnen zwei Arbeitstage, in denen sie ihr Geschick im Umgang mit Technik unter Beweis stellen konnten. Die Mädchen zeigten sich vom Programm begeistert und machten deutlich: Frauen und Technik, das funktioniert hervorragend.

 

Februar 2016:

Zweiter Teil der Berufsinformation für die 9. Klassen

Der Besuch der 9. Jahrgangsstufe, das ist für Realschüler gleichbedeutend mit der Suche nach dem Traumberuf sowie die Zeit für Praktika und erste Bewerbungen. Aus diesem Grund veranstaltete die Realschule nach einer ersten Berufsinfowoche Mitte November Ende Februar eine zweite Themenwoche, in der sich die Jugendlichen intensiv mit Berufsfindung und der Bewerbung um eine Ausbildungsstelle beschäftigten.

Den Anfang machte der „Tag der Realschulen“ des BMW-Werks am 23. Februar, zu dem auch zehn ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Realschule Dingolfing eingeladen waren. Ziel war, das spezielle Ausbildungsprogramm „Duale Berufsausbildung mit dem Erwerb der Fachhochschulreife (DBFH)“ vorzustellen. Der Vorteil liegt darin, dass leistungsstarke Schüler in nur drei Jahren sowohl eine berufliche Erstausbildung in einem der drei Ausbildungsrichtungen Elektrotechnik für Betriebstechnik, Industriemechanik oder Kraftfahrzeugmechatronik als auch die Fachhochschulreife erwerben können, so dass sie im Anschluss daran unmittelbar ein Studium an der Fachhochschule aufnehmen können.

Die interessierten Schüler durften an einer eineinhalbstündigen Werksführung durch das Werk 2.4 teilnehmen sowie im Bildungszentrum den Vortrag „Berufsausbildung bei BMW“ hören. Danach wurden die verschiedenen Ausbildungsabteilungen im Aus- und Weiterbildungszentrum besichtigt und die Schüler erhielten die Gelegenheit, Auszubildende bei ihrer Arbeit zu beobachten und auch mit diesen in Kontakt zu treten. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Diskussionsrunde mit den zuständigen Ausbildungsmeistern, die bei allen Fragen Rede und Antwort standen.

Zwei Tage später fand dann schließlich ein Berufsinfotag an der Schule statt. Maßgeblich daran beteiligt war Bernhard Peisl von der Agentur für Arbeit in Dingolfing, der die Jugendlichen der sieben 9. Klassen in der Aula über die Auswahlprüfung für den mittleren, nichttechnischen Dienst informierte sowie die Frage „Wie bewerbe ich mich richtig?“ anhand einer Powerpoint-Präsentation zu klären versuchte. Ziel bei einer Bewerbung sei, „Werbung für mich zu machen“, so der Berufsberater. Peisl ging auf den Aufbau und die Reihenfolge in der Bewerbungsmappe sowie die häufigsten formalen Fehler ein. Zudem gab er wertvolle Tipps zum Vorstellungsgespräch und wies nochmals auf verschiedene Internetadressen und Zeitschriften hin, mit deren Hilfe sich die Schüler auf die anstehende Berufswahl vorbereiten können. Bis zu den Pfingstferien steht er in Einzelsprechstunden für individuelle Sachverhalte und Probleme zur Verfügung und wird die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Realschule auch weiterhin tatkräftig bei der Suche nach der richtigen Ausbildungsstelle unterstützen.

Im Anschluss an den Vortrag von Bernhard Peisl wurden die Neuntklässler von Referenten namhafter Betriebe aus der Region geschult. Die Klassen wurden entsprechend ihrer Wahlpflichtfächergruppe den Unternehmen BMW, SAR, Sparkasse, Mann & Hummel, Sano und Barmer zugeteilt. Nach einer kurzen Information über die jeweilige Firma boten die eingeladenen Vertreter sogenannte Bewerbertrainings an, in denen einzelne Schülerinnen und Schüler sowohl einen telefonischen Erstkontakt mit dem Unternehmen als auch Vorstellungsgespräche realitätsnah durchspielen konnten. Dabei merkten die Jugendlichen schnell, dass eine gute Vorbereitung nicht nur in der Schule, sondern eben auch bei einem Vorstellungsgespräch sprichwörtlich die halbe Miete ist. Mit diesen vielen neuen Eindrücken endete der Berufsinfotag, nach dem eines fest stand: Schon bei der Bewerbung für die anstehenden Praktika kann vieles davon gebraucht werden.

 

November 2015: Treffen von Vertretern der Mittelschule, der Realschule und des Gymnasiums

 

Das Wohl der Schüler soll stets an oberster Stelle stehen – darüber waren sich die Vertreter der ortsansässigen weiterführenden Schulen in Dingolfing bei ihrem Treffen in der vergangenen Woche einig. Schulleiter Michael Schütz von der Mittelschule Dingolfing hatte geladen und seiner Einladung waren Konrektor Matthias Weber sowie Beratungslehrer Albert Kuttenhofer ebenso gefolgt wie Oberstudiendirektorin Angelika Wallner, Schulpsychologe Marcus Sudau und Beratungslehrerin Hannelore Nachreiner vom Gymnasium Dingolfing. Von Realschulseite anwesend waren neben Schulleiterin Elfriede Brunner auch Konrektorin Barbara Gagel, Schulpsychologin Antonia Kirchhelle und Beratungslehrerin Michaela Schellinger.

Bereits vor zwei Schuljahren wurde dieses jährliche Treffen ins Leben gerufen, um sich über Probleme, Fragen und Herausforderungen allgemein und speziell den Raum Dingolfing betreffend auszutauschen. Ein enger und direkter Austausch der verschiedenen Schulen sei unerlässlich, um die richtige Lösung für die Herausforderungen vor Ort zu finden sowie flexibler und passgenauer reagieren zu können, stimmten alle überein. Darüber hinaus wurde der Landkreis Dingolfing-Landau vor geraumer Zeit zur „Bildungsregion“ ernannt, so dass alle an Bildung beteiligten Schulen und Institutionen noch besser vernetzt sein sollen.

Der demografische Wandel, die Organisation von Übergängen zwischen den einzelnen Schularten oder die Integrations- und Betreuungsarbeit stellen dabei große Herausforderungen für den Landkreis dar. So ging es beim diesjährigen Runden Tisch der drei Schulen schließlich auch um einen unkomplizierten, aber in erster Linie wohl überlegten Schulwechsel zwischen Mittelschule, Realschule und Gymnasium, der aus verschiedenen Gründen für Schüler nötig werden kann und selbstverständlich „in beide Richtungen“ problemlos funktionieren soll. Wichtig ist den Vertretern der Dingolfinger Schulen, dass Eltern wie Schüler keine Ad-hoc-Entscheidung treffen.

Dauerthema ist aufgrund der national und international agierenden Unternehmen vor Ort auch der Wechsel von Schülern aus anderen Bundesländern oder vermehrt Ländern aus Süd- und Osteuropa. Allen Teilnehmern war es daran gelegen, dass Eltern und Kinder sich bereits im Vorfeld ausführlich beraten lassen, welche Schulart für das jeweilige Kind geeignet sei. Ein weiteres großes Thema, das allen auch künftig auf den Nägeln brennen wird, ist der Zustrom von Asylbewerbern, für die als oberste Priorität für eine gelingende Integration das Erlernen der deutschen Sprache gelten müsse.

Umso wichtiger sei daher eine enge Kommunikation unter den Schulen, waren sich alle Beteiligten einig. Jedem Schüler solle genügend Zeit zum Erlernen der deutschen Sprache eingeräumt werden, auf der anderen Seite sollen sprachbegabte Kinder so gut und so schnell wie möglich beim Sprung in eine höhere Schulart unterstützt werden. Denn als oberster Grundsatz müsse unabhängig von Herkunft, Kultur, Sprache sowie körperlicher und geistiger Voraussetzungen immer gelten: Kein Talent darf verloren gehen!

Oktober 2015: Berufsinfowoche für die 9. Klassen – Teil I

Die berufliche Orientierung der Jugendlichen nimmt gerade in den Jahrgangsstufen neun und zehn der Realschule einen wichtigen Platz im Schulalltag ein. Deshalb gab es Mitte Oktober eine regelrechte Berufsinformationswoche für die 9. Jahrgangsstufe. Zunächst gab es während der Unterrichtszeit für alle Klassen eine allgemeine Information durch Bernhard Peisl von der Agentur für Arbeit in Dingolfing zu den Themen Praktikum, Bewerbung und Ausbildung.


Abends waren dann die Eltern und Erziehungsberechtigten sowie Schüler der 9. und 10. Klassen geladen. In einer eineinhalbstündigen Veranstaltung referierte Peisl schließlich über den „Bewerbungsfahrplan“ mit allen wichtigen Terminen und Fristen, Angebote der Berufsberatung, die verschiedenen Wege nach der Realschule sowie grundsätzlich zu Fragen wie „Wer und was hilft mir bei der Suche nach meinem Traumjob? Auf was muss ich dabei achten? Wie und woher bekomme ich Informationen über mögliche Ausbildungsplätze?“. Zudem machte er klar, wie wichtig in diesem Zusammenhang die Rolle der Familie ist. „Je mehr Sie als Eltern mit Ihrem Kind darüber reden und es motivieren, sich über dieses Thema austauschen und von Ihren eigenen Erfahrungen erzählen, umso besser ist es“, wandte sich Peisl direkt an die Zuhörer.


Der zweite Teil des Infoabends widmete sich der schulischen Weiterbildung nach dem Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses. Dazu war Peter Viehbeck von der FOS Schönbrunn anwesend. Neben Anmeldeformalitäten, dem nötigen Notenschnitt und den verschiedenen Ausbildungsrichtungen stellte er heraus, welche Abschlüsse man erreichen und vor allem welche Studiengänge man sowohl an der Fachhochschule als auch an der Universität unter bestimmten Voraussetzungen absolvieren kann.


Parallel zum Infoabend ging es für die Neuntklässler vormittags ans Berufsinformationszentrum nach Landshut. Peisl erklärte ihnen vor Ort den Aufbau des „BIZ“ und die Leistungen, die man dort bekommen kann. Neben diversen Infomappen und Broschüren werden sowohl Bewerbungstrainings als auch wöchentliche, kostenlose Vorträge zu vielseitigen Themen angeboten. Die Schülerinnen und Schüler durften sodann selbst einen Berufswahltest machen und sich an den vielen Computern über mögliche Ausbildungen informieren.


Von der Theorie zur Praxis heißt es dann jedes Jahr Mitte November. Denn bei der Ausbildungsmesse des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft und der Agentur, die im jährlichen Wechsel an der Realschule Dingolfing bzw. Realschule Landau stattfindet, sind unzählige Unternehmen vertreten, die gerne Auskunft über den konkreten Ablauf der Ausbildung in ihrem Betrieb geben. Und spätestens an diesem Tag wird den Jugendlichen klar: Unter der Fülle von 350 Ausbildungsberufen in Deutschland den richtigen zu finden, ist gar nicht so einfach…

 

Schuljahr 2014/15

Juli 2015: Girls go Technik

Bereits zum dritten Mal erwiesen sich die Schnuppertage für Mädchen aus regionalen Realschulen im BMW Berufsausbildungszentrum Dingolfing als voller Erfolg! Insgesamt 72 Schülerinnen erhielten am 14./15. und 17./18. Juli einen ersten Einblick in die gewerblich-technische Ausbildung.
Im Jahr 2012 startete das Pilotprojekt „Girls go Technik“ im BMW Berufsausbildungszentrum in Dingolfing und stieß gleich auf enormes Interesse. Mittlerweile ist die Resonanz so groß, dass die Veranstaltung zweimal stattfindet. Jeweils 36 Mädchen aus umliegenden Realschulen bekamen an zwei Tagen einen Einblick in sechs verschiedene Ausbildungsberufe: Elektronikerinnen für Betriebstechnik, Industriemechanikerinnen, Karosserie- und Fahrzeugbaumechani-kerinnen, Kfz-Mechatronikerinnen, Werkzeugbaumechanikerinnen und Zerspanungsmechanikerinnen.
In sechs Teams aufgeteilt arbeiteten die Realschülerinnen der achten Klassen an den Berufsstationen und zusätzlich zu den typischen Tätigkeiten auch an einem persönlichen BMW Tischaufsteller, den sie dann mit nach Hause nehmen durften. Hilfe erhielten sie dabei nicht nur von den Ausbildern, sondern vor allem auch von den Auszubildenden – sozusagen „Arbeiten auf Augenhöhe“. Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen und BMW Poloshirt erlebten die Achtklässlerinnen dann zwei Arbeitstage in denen sie ihre handwerklichen Talente entdecken konnten. Kein Vergleich zum Schulalltag. Das Feedback war äußerst positiv und die Mädchen sind nachhaltig begeistert.

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„Mit ‚Girls go Technik‘ möchten wir etwaige Vorbehalte der Mädchen gegenüber technischen Berufen abbauen, Vertrauen in sich selbst stärken und ihnen helfen, ihre vielseitigen Fähigkeiten und Talente in technischen Ausbildungsberufen zu entdecken“, erklärt Birgit Steinhuber, Projektleiterin der BMW Berufsausbildung (TD-65). Allgemein entscheiden sich Mädchen und junge Frauen, trotz guter beruflicher Perspektiven immer noch selten für technische Berufe. Umso bemerkenswerter ist die Nachricht, dass über 26 Prozent der Jugendlichen, die ab Herbst 2014 eine gewerblich-technische Ausbildung bei BMW in Dingolfing beginnen, Mädchen sind. Nicht wenige davon haben bereits im Jahr 2012 bei der Veranstaltung ‚Girls go Technik‘ hautnah ihren jetzigen Wunschberuf kennengelernt.

 

März 2015:  Wahlpflichtfächergruppen-Abend für die 6. Jahrgangsstufe

Die Qual der Wahl – die hatten auch in diesem Schuljahr wieder die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe. Die Entscheidung über die Wahlpflichtfächergruppe stand an und so wurden die Eltern und Erziehungsberechtigten Ende März über die verschiedenen Möglichkeiten ihrer Kinder ab der 7. Jahrgangsstufe informiert.

Mathematisch-technisch, Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen, Französisch oder doch Haushalt und Ernährung? Um diese Frage zu erleichtern, gab es nach einer kurzen Einführung durch die stellvertretende Schulleiterin Barabara Gagel Informationen der beiden Beratungslehrerinnen Sophie Amann und Michaela Schellinger über die einzelnen Möglichkeiten, Voraussetzungen sowie Entscheidungshilfen.

Allen war es dabei Anliegen, dass die Jugendlichen nach ihren Fähigkeiten, Begabungen und Interessen den entsprechenden Zweig wählen und nicht etwa nach der Wahl des besten Freundes ihre Entscheidung treffen. Zuvor hatte bereits Florian Berger ausführlich über das Angebot des bilingualen Sachfachunterrichts – sprich Geschichte auf Englisch –, den man von der Jahrgangsstufe 7 bis 9 belegen kann, informiert.

Im Anschluss folgte schließlich eine genaue Information durch die jeweiligen Fachlehrer. In fünf Fachräumen wurden die einzelnen Zweige präsentiert und die Lehrkräfte Susanne Soß (Französisch), Susanne Probadnigk und Franz Anneser (Mathematik / Physik), Christa Eder und Jana Kobluk (Haushalt und Ernährung), Myriam Asenbauer und Christoph Kiefhaber (Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen) sowie Ingrid Leißl (Informationstechnologie) gingen in ihren Erläuterungen vor allem auf die Unterschiede im Lehrplan sowie die Stundentafel ein. Anhand der Schulbücher konnten die Eltern zudem selbst einen Blick auf die Lerninhalte werfen.

 

März 2015: Berufsinfowoche für die 9. Klassen – Teil II

Der Besuch der 9. Jahrgangsstufe, das ist für Realschüler gleichbedeutend mit der Suche nach dem Traumberuf sowie die Zeit für Praktika und erste Bewerbungen. Aus diesem Grund veranstaltete die Realschule nach einer ersten Berufsinfowoche Mitte November kurz vor den Faschingsferien eine zweite Themenwoche, in der sich die Jugendlichen intensiv mit Berufsfindung und der Bewerbung um eine Ausbildungsstelle beschäftigten.

Den Anfang hatte bereits Mitte Februar der „Tag der Realschulen“ des BMW-Werks gemacht, zu dem auch neun ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Realschule Dingolfing eingeladen waren. Ziel war, das spezielle Ausbildungsprogramm „Duale Berufsausbildung mit Erwerb der Fachhochschulreife (DBFH)“ vorzustellen. Der Vorteil liegt darin, dass leistungsstarke Schüler in nur drei Jahren sowohl eine berufliche Erstausbildung in einem der drei Ausbildungsrichtungen Elektrotechnik für Betriebstechnik, Industriemechanik oder Kraftfahrzeugmechatronik als auch die Fachhochschulreife erwerben können, so dass sie im Anschluss daran unmittelbar ein Studium an der Fachhochschule aufnehmen können. Die interessierten Schüler durften an einer eineinhalbstündigen Werksführung durch das Werk 2.4 teilnehmen sowie im Bildungszentrum den Vortrag „Berufsausbildung bei BMW“ hören. Danach wurden die verschiedenen Ausbildungsabteilungen im Aus- und Weiterbildungszentrum besichtigt und die Schüler erhielten die Gelegenheit, Auszubildende bei ihrer Arbeit zu beobachten und auch mit diesen in Kontakt zu treten. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Diskussionsrunde mit den zuständigen Ausbildungsmeistern, die bei allen Fragen Rede und Antwort standen.

Zwei Wochen später folgte schließlich die eigentliche Berufsinfowoche. Maßgeblich daran beteiligt war Bernhard Peisl von der Agentur für Arbeit in Dingolfing, der die Jugendlichen im Unterricht über die Auswahlprüfung für den mittleren, nichttechnischen Dienst informierte sowie den Unterschied zwischen dualer Ausbildung wie beispielsweise bei BMW und einem Fachhochschulstudium erläuterte. Zudem besprach er mit den Schülern wichtige Termine bzw. Bewerbungsfristen und klärte allgemeine Fragen zu Ausbildung und Bewerbung. Anschließend stand er in Einzelsprechstunden für individuelle Sachverhalte und Probleme zur Verfügung und wird die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Realschule auch weiterhin tatkräftig bei der Suche nach der richtigen Ausbildungsstelle unterstützen.

Daneben war die Ausbildungsoffensive Bayern, eine Initiative des Bayerischen Unternehmerverbandes Metall und Elektro e. V. und des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e. V. zu Besuch. Mit Hilfe von Infoteams sollen die Jugendlichen in den Schulen bei ihrem Berufseinstieg in die Metall- und Elektroindustrie beraten werden. Neben Informationen und Fakten rund um diese Branche wurden den Schülern auch Tipps zu Bewerbung und Ausbildung allgemein sowie ein Onlinetest zur Berufsfindung angeboten.

Abschließend bekamen die Neuntklässler Besuch von Vertretern der Krankenkassen AOK bzw. BARMER, die sogenannte Bewerbertrainings für Schulklassen anbieten. Den Schülern wurde klar, dass man genau auf seine Fähigkeiten, Neigungen und Schwächen achten muss, damit der zukünftige Beruf auch zum Traumjob wird. Anschließend erhielten sie allgemeine Informationen zum Thema Bewerbung: Wie und wo erfahre ich von Lehrstellenangeboten? Auf welche Etikettenregeln muss ich beim Vorstellungsgespräch achten? Und wie sieht ein Eignungstest aus?

Zu guter Letzt wurden sowohl ein telefonischer Erstkontakt mit dem Unternehmen als auch zwei Vorstellungsgespräche realitätsnah durchgespielt. Dabei merkten die Jugendlichen schnell, dass eine gute Vorbereitung nicht nur in der Schule, sondern eben auch bei einem Vorstellungsgespräch sprichwörtlich die halbe Miete ist. Mit diesen vielen neuen Eindrücken und Informationen ging es für die Schüler schließlich in die Ferien, in denen viele von ihnen Praktika absolvierten und dabei so manch neue Erkenntnis sogleich in die Tat umsetzen konnten.

 

März 2015: Blick hinter die Kulissen beim Tag der offenen Tür und Infos beim anschließenden Übertrittsabend für die angehenden Fünftklässler

Wie im normalen Schulalltag war auch beim diesjährigen Tag der offenen Tür die Aula der Dreh- und Angelpunkt. Schulleiterin Elfriede Brunner begrüßte zusammen mit der stellvertretenden Schulleiterin Barbara Gagel, Schulpsychologin Antonia Kirchhelle und Grundschullotsin Melanie Winterstetter die zahlreichen Gäste und stand Rede und Antwort zu allen Fragen rund um den Übertritt, den Probeunterricht und in Sachen Nachteilsausgleich bei Lese-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie. Unterstützt wurde das Duo von Mitgliedern des Elternbeirats, die Auskunft über das Schulleben und ihre Erfahrungen als Eltern von Dingolfinger Realschülern gaben.

Zudem gab es Informationen zur beliebten Mittags- und Nachmittagsbetreuung sowie der freiwilligen Schulkleidung. Wer sich bei Schule einen Ort trockener Wissensvermittlung vorstellte, wurde bei den eifrig genutzten Schulhausführungen eines Besseren belehrt. Sämtliche Orientierungsprobleme im weitläufigen Schulgebäude wurden damit vermieden und die Eltern und Kinder wurden durch Lehrkräfte sowie Mitglieder der Schülermitverantwortung zu allen wichtigen Stationen geführt. Immer wieder ging es vorbei am Kuchen- und Getränkebuffet der SMV im Foyer der Dreifachturnhalle und dem frischzubereiteten und herrlich duftenden Käse- und Schinkengebäck der Haushalt und Ernährung-Gruppe, die für eine Stärkung der Gäste zwischendurch bestens gerüstet waren.

Ein Highlight waren selbstverständlich die Experimente in den naturwissenschaftlichen Fächern. In Biologie konnte man mikroskopieren und Einzellern ganz nah kommen, in Physik warteten Versuche zu den Themen Magnetismus, Elektronik und Optik. Auch im Chemiesaal war Staunen angesagt, als Schüler Cent-Münzen vergoldeten, aus Wasser und einfarbigen Stiften wahre Kunstwerke entstehen ließen sowie die Funktionsweise einer Brennstoffzelle erläutert bekamen. In den IT-Räumen konnten erste Erfahrungen mit den Programmen Solid Edge und EOS gemacht werden. Ein Zimmer weiter warteten die Schüler des Wahlfaches Robotik und ließen die Viertklässler selbst leichte Übungen programmieren und ausprobieren.

Mit Feuereifer nahmen die angehenden Realschüler am Geschichte-Lernzirkel teil, wo sie u. a. das Kettenhemd eines Ritters begutachten, Lebensmittel aus dem Orient kosten, Hieroglyphen aus dem alten Ägypten entziffern sowie römische Spiele ausprobieren konnten. Über eine Rätselparcour in einem der Mathematikräume ging es schließlich weiter in den Neubau der Schule, wo die Freizeittutoren bereitwillig von ihren Aktivitäten mit den aktuellen Fünftklässlern berichteten. An den interaktiven Whiteboards konnte man zudem seine Englisch-Kenntnisse bei einem Vokabelspiel überprüfen und sich in Französisch nicht nur bei französischen Liedern über die Fremdsprache informieren. Der Deutsch-Fachraum stand dagegen unter dem Motto „Märchen und Gedichte“ und dem Einfallsreichtum der kleinen Besucher waren dabei keine Grenzen gesetzt.

Der Fantasie freien Lauf lassen konnte man auch in der stets gut gefüllten Kunstwerkstatt. Von dort warf man zwangsläufig einen Blick in den Musiksaal, probten dort doch eindrucksvoll die stimmgewaltige Schulband, der Schulchor sowie die Chorklassen 5 a und 6 a für kommende Auftritte bei Schulveranstaltungen. Abschließend ging es für die „kleinen“ Gäste in die Turnhalle. Dort konnten sie je nach Lust einen Erlebnisparcour bestreiten oder sich beim Hockey austoben, ehe es mit vielen Eindrücken ihrer womöglich zukünftigen Schule wieder zurück in die Aula ging.

Dort fand direkt im Anschluss eine Informationsveranstaltung zum Übertritt statt. Nach kurzen Informationen der Verantwortlichen der Ganztagsbetreuung, der Grundschullotsin und der Schulpsychologin wurden sowohl die Chorklasse als auch die Forscherklasse vorgestellt. Zudem gab es von den beiden Beratungslehrerinnen Sophie Amann und Michaela Schellinger alles Wissenswerte zum Übertritt, zur Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems und zum Schulleben an der Realschule Dingolfing im Speziellen. Mit vielen Eindrücken und Fakten ging es dann schließlich für alle nach Hause in den wohlverdienten Feierabend.

 

November 2014: Dritte Ausbildungsmesse mit rund 60 Firmen und Verbände

Von A wie Altenpfleger bis Z wie Zimmerer – bei der dritten Ausbildungsmesse des Arbeitskreises Schule-Wirt-schaft am 15. November an der Realschule Dingolfing, die dort im jährlichen Wechsel mit der Realschule Landau stattfindet, waren wieder rund 60 Unternehmen vertreten, die gerne Auskunft über den konkreten Ablauf der Ausbildung in ihrem Betrieb gaben.

Bereits Wochen zuvor begannen die Vorbereitungen. Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, die Bundesagentur für Arbeit in Dingolfing-Landau sowie die Lehrkräfte Thomas Haubner, Sophie Amann und Michaela Schellinger planten zusammen mit Schulleiterin Elfriede Brunner und Hausmeister Uwe Steeb die Ausbildungsmesse. Am Tag zuvor begann schließlich der Endspurt. Erst wurde der Teppichboden in der Dreifachturnhalle verlegt, anschließend wurden unter der tatkräftigen Mithilfe zahlreicher Schüler Tische, Stühle und Stellwände für die einzelnen Infostände herbeigeschafft und aufgestellt. Daneben bereiteten Christa Menauer und Jana Kobluk mit weiteren Schülern die Verpflegungsstände vor. Am späten Nachmittag trafen die ersten Firmen für den Aufbau ihrer Infostände ein. Am Samstag herrschte dann ab frühmorgens schon geschäftiges Treiben in der Turnhalle sowie dem Foyer und der Aula.

Mit der offiziellen Begrüßung und diversen Reden begann schließlich offiziell die dritte Ausbildungsmesse mit dem Titel „Bleib hier!“. Kaum öffnete die Realschule ihre Pforten, strömten die Besucher in Scharen herein. Den ganzen Tag über wurden rund 1.000 Besucher gezählt, die sich über die verschiedensten Ausbildungsberufe im Landkreis informierten und sich dazwischen von den Schülern der Haushalt- und Ernährung-Klassen bzw. vom Elternbeirat im Musiksaal mit Kaffee und Kuchen verköstigen ließen.

Auch das gesamte Lehrerkollegium war an diesem Tag anwesend und stand nicht nur an den Eingängen für Fragen und zur Orientierung parat, sondern übernahm zusammen mit den Schülern die Bewirtung. In den Fachräumen des Neubaus fanden zudem Vorträge namhafter Unternehmen zu den Themen Ausbildung, Vorstellungsgespräch und Bewerbung statt.

Am Ende zogen alle Teilnehmer und Organisatoren eine positive Bilanz, während nicht nur den Jugendlichen an diesem Tag klar geworden sein sollte: Unter der Fülle von 350 verschiedenen Ausbildungsberufen in Deutschland den richtigen zu finden, ist gar nicht so einfach.

    

 

November 2014: Erster Teil der Berufsinfowoche für die 9. Klassen

Die berufliche Orientierung der Jugendlichen nimmt gerade in den Jahrgangsstufen neun und zehn der Realschule einen wichtigen Platz im Schulalltag ein. Deshalb gab es Mitte Oktober eine regelrechte Berufsinformationswoche für die 9. Jahrgangsstufe. Zunächst gab es während der Unterrichtszeit für alle Klassen eine allgemeine Information durch Bernhard Peisl von der Agentur für Arbeit in Dingolfing zu den Themen Praktikum, Bewerbung und Ausbildung.

Abends waren dann die Eltern und Erziehungsberechtigten sowie Schüler der 9. und 10. Klassen geladen, die allesamt von der stellvertretenden Schulleiterin Barbara Gagel begrüßt wurden. In einer eineinhalbstündigen Veranstaltung referierte Peisl schließlich über den „Bewerbungsfahrplan“ mit allen wichtigen Terminen und Fristen, Angebote der Berufsberatung, die verschiedenen Wege nach der Realschule sowie grundsätzlich zu Fragen wie „Wer und was hilft mir bei der Suche nach meinem Traumjob? Auf was muss ich dabei achten? Wie und woher bekomme ich Informationen über mögliche Ausbildungsplätze?“.

Zudem machte er klar, wie wichtig in diesem Zusammenhang die Rolle der Familie ist. „Je mehr Sie als Eltern mit Ihrem Kind darüber reden und es motivieren, sich über dieses Thema austauschen und von Ihren eigenen Erfahrungen erzählen, umso besser ist es“, wandte sich Peisl direkt an die Zuhörer.

Der zweite Teil des Infoabends widmete sich der schulischen Weiterbildung nach dem Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses. Dazu waren Alois Schuster von der Fachoberschule Straubing sowie Peter Viehbeck von der FOS Schönbrunn anwesend. Neben Anmeldeformalitäten, dem nötigen Notenschnitt und den verschiedenen Ausbildungsrichtungen stellten beide heraus, welche Abschlüsse man erreichen und vor allem welche Studiengänge man sowohl an der Fachhochschule als auch an der Universität unter bestimmten Voraussetzungen absolvieren kann.

Parallel zum Infoabend ging es für die Neuntklässler vormittags ans Berufsinformationszentrum nach Landshut. Peisl erklärte ihnen vor Ort den Aufbau des „BIZ“ und die Leistungen, die man dort bekommen kann. Neben diversen Infomappen und Broschüren werden sowohl Bewerbungstrainings als auch wöchentliche, kostenlose Vorträge zu vielseitigen Themen angeboten. Die Schülerinnen und Schüler durften sodann selbst einen Berufswahltest machen und sich an den vielen Computern über mögliche Ausbildungen informieren. 

Von der Theorie zur Praxis hieß es dann schließlich am Samstag, dem 15. November. Denn bei der dritten Ausbildungsmesse des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft und der Agentur für Arbeit an der Realschule in Dingolfing, die dort im jährlichen Wechsel mit der Realschule Landau stattfindet, waren wieder unzählige Unternehmen vertreten, die gerne Auskunft über den konkreten Ablauf der Ausbildung in ihrem Betrieb gaben.

Und spätestens an diesem Tag wurde den Jugendlichen klar: Unter der Fülle von 350 Ausbildungsberufen in Deutschland den richtigen zu finden, ist gar nicht so einfach…

 

November 2014: „Kein Talent darf verloren gehen!“ – Treffen von Vertretern der Mittelschule, Realschule und des Gymnasiums

Das Wohl der Schüler soll stets an oberster Stelle stehen – darüber waren sich die Vertreter der ortsansässigen weiterführenden Schulen in Dingolfing bei ihrem Treffen Anfang November einig. Schulleiterin Elfriede Brunner hatte geladen und ihrer Einladung waren Michael Schütz, Rektor der Mittelschule Dingolfing, sowie Beratungslehrer Albert Kuttenhofer ebenso gefolgt wie Rektorin Angelika Wallner, Schulpsychologe Marcus Sudau und Beratungslehrerin Hannelore Nachreiner vom Gymnasium Dingolfing. Von Realschulseite anwesend waren neben Brunner auch Konrektorin Barbara Gagel, Schulpsychologin Antonia Kirchhelle sowie die Beratungslehrerinnen Sophie Amann und Michaela Schellinger.

Bereits im vergangenen Schuljahr wurde dieses Treffen ins Leben gerufen, um sich über Probleme, Fragen und Herausforderungen allgemein und speziell den Raum Dingolfing betreffend auszutauschen. Dem Konzept „Eigenverantwortliche Schule“ entsprechend, das 2013 von der bayerischen Regierung ins Leben gerufen wurde, ist ein enger und direkter Austausch der verschiedenen Schulen unerlässlich. Um die richtige Lösung für die Herausforderungen vor Ort zu finden sowie flexibler und passgenauer reagieren zu können, sollen Bayerns Schulen eine höhere Entscheidungs- und Handlungskompetenz erhalten.

Darüber hinaus hat der Landkreis Dingolfing-Landau seit 2013 das Ziel zur „Bildungsregion“ zu werden. Dies bedeutet, dass alle an Bildung beteiligten Schulen und Institutionen direkt vor Ort noch besser vernetzt werden sollen. Der demografische Wandel, die Organisation von Übergängen zwischen den einzelnen Schularten oder die Integrations- und Betreuungsarbeit stellen dabei große Herausforderungen für den Landkreis dar. „In der Region, aus der Region, für die Region“ – nach diesem Grundsatz wollen die Betroffenen in der Region gemeinsam optimale Lösungen für diese Probleme suchen und umsetzen.

So ging es im November schließlich auch um einen unkomplizierten, aber in erster Linie wohl überlegten Schulwechsel zwischen Mittelschule, Realschule und Gymnasium, der aus verschiedenen Gründen für Schüler nötig werden kann und selbstverständlich „in beide Richtungen“ problemlos funktionieren soll. Allen Teilnehmern war es daran gelegen, dass Eltern und Kinder sich bereits im Vorfeld ausführlich dahingehend beraten lassen. Ein weiteres großes Thema, das allen auf den Nägeln brannte, war der aktuelle Zustrom von Asylbewerbern. Bislang gibt es noch keine konkreten Vorschläge von Seiten des Ministeriums, wie generell mit schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen verfahren werden soll, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

Umso wichtiger sei daher eine enge Kommunikation unter den Schulen, stimmten alle Beteiligten überein. Jedem Schüler solle genügend Zeit zum Erlernen der deutschen Sprache eingeräumt werden, auf der anderen Seite sollen sprachbegabte Kinder so gut und so schnell wie möglich beim Sprung in eine höhere Schulart unterstützt werden. Denn als oberster Grundsatz müsse unabhängig von Herkunft, Kultur, Sprache sowie körperlicher und geistiger Voraussetzungen immer gelten: Kein Talent darf verloren gehen!